Heilpraktikerin Martina Betz | Telefon: 0 60 44 / 98 76 727

    Praxis für Homöopathie und Naturheilkunde

    Weitere Verfahren, die ich anwende:


     

    Bei  einer mikrobiologischen Therapie versucht man mit verschiedenen Präparaten ein gestörtes Immunsystem wieder in sein Gleichgewicht zu bringen.
    Der Mensch lebt in enger symbiotischer Gemeinschaft mit Billionen von Keimen, die für ihn in ihrer Vielfalt lebensnotwendig sind. Allein in seinem Darm kommen hundert mal mehr Einzeller vor, als der Mensch an Körperzellen besitzt (Rusch u. Rusch, 2001). Sie bilden zusammen mit der Darmschleimhaut und dem körpereigenen Abwehrsystem das sogenannte Mukosa-Immun-System. Störungen dieses Systems können angeboren oder erworben werden und zu überschießenden Reaktionen wie z.B. allergischen Hauterkrankungen, Nesselsucht /Urtikaria, Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergien oder zu mangelhaften Abwehrreaktionen wie chronisch wiederkehrenden Infekten,  Pilzinfektionen und Magen-Darm-Störungen führen. Auch einige Medikamente, Umweltbelastungen sowie Fehl- und Mangelernährung oder ein Milieuwechsel (häufig zu Beginn der Kindergartenzeit) können dieses ausgewogene System stören.
    Die Behandlung mit physiologischen Mikroorganismen bewirkt eine Wiederherstellung der natürlichen Darmflora und damit eine Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte bzw. eine Verminderung fehlgeleiteter Immunreaktionen.
    Sie zeigt sehr gute Erfolge

    • bei Infektanfälligkeit
    • bei Allergien, Heuschnupfen, bestimmten Formen von Asthma
    • zur Vorbeugung bei allergischer Veranlagung in der Familie
    • bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten
    • bei Reizdarmsyndrom, Verstopfung
    • nach häufigen Antibiotikagaben
    • bei häufigen Vaginalinfektionen
    • im akuten Fall bei Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Schnupfen und beginnender Erkältung

    Die  Phytotherapie oder „Kräuterheilkunde“ arbeitet mit Pflanzenwirkstoffen nach den Prinzipien der konventionellen Medizin. Sie kann in einigen Fällen ergänzend zu ihr eingesetzt werden, z.B. um Medikamente einzusparen oder als mehrwöchige Kur, um Krankheitsverläufe abzumildern. Als alleinige Behandlungsform eignet sie sich z.B. bei einfachen Infekten der oberen Atemwege oder der ableitenden Harnwege.
    Mit pflanzlichen Zubereitungen kann man  in begrenztem Maß, aber dann oft sehr effektiv,  eine sanfte Alternative zu chemischen Wirkstoffen finden, allerdings mit einem engeren Wirkungskreis als homöopathische Mittel. Ihre Heilkräfte sind in der „rationalen“ Pflanzenheilkunde durch klinische Studien und Anwendungsbeobachtungen belegt, während „traditionelle“ Heilkunde mehr mit mündlichen und schriftlichen Überlieferungen arbeitet.
    Der Einsatz von pflanzlichen Präparaten sollte immer sorgfältig abgewogen werden, da auch sie unerwünschte Nebenwirkungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen und Organschäden hervorrufen können.
    Sie sind u.a. angezeigt bei

    • Atemwegsinfekten, Sinusitis, Rhinitis; zur Immunstärkung
    • Herz-Kreislaufstörungen
    • Verdauungsstörungen, Obstipation, Durchfällen
    • Blasenentzündungen, Prostatabeschwerden
    • Menstruationsstörungen, klimakterischen Beschwerden
    • unterstützend bei Hauterkrankungen, zur Hautpflege
    • Gelenkbeschwerden
    • Unruhe- und Erschöpfungszuständen
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